AUSSTELLUNG “die frühen jahre. mart stam, das institut und die sammlung industrielle gestaltung”
Geplante Laufzeit vom 25. März 2021 bis 02. August 2021
im Werkbundarchiv – Museum der Dinge in Berlin

Die Ausstellung „die frühen jahre. mart stam, das institut und die sammlung industrielle gestaltung“ soll nach mehrmaliger Verschiebung in der Zeit vom 25. März 2021 bis 02. August 2021 für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Wir hoffen, dass der Termin gehalten werden kann, letztlich sind wir von der Pandemieentwicklung und deren Folgen abhängig.
Die begleitende und gleichlautende Publikation, herausgegeben von der Stiftung Industrie- und Alltagskultur anlässlich unseres 30jährigen Gründungsjubiläums, liegt bereits vor und ist bei der Stiftung,  im Buchhandel sowie beim LUKAS Verlag zu erwerben (ISBN 978-3-86732-377-2, Preis 36,– €).

Die Ausstellung DIE FRÜHEN JAHRE. MART STAM, DAS INSTITUT UND DIE SAMMLUNG INDUSTRIELLE GESTALTUNG thematisiert die Aufbruchsphase der industriellen Gestaltungskultur in der DDR und insbesondere zur Arbeit Mart Stams für eine konsequente Modernisierung der Produktwelt und die institutionelle Förderung einer neuen Industriekultur. Um 1950 bestanden innerhalb einer durch Kriegsfolgen bedingten Mangelwirtschaft vielerlei Gestaltungsintentionen, Produktformen, Entwicklungsstadien nebeneinander. Die Klarheit der Ansätze Stams und seines Kreises steht erkennbar für sich. Das Institut für industrielle Gestaltung prägte in der kurzen Zeit seines Bestehens von 1950 bis 1952 mit seiner starken Ausrichtung auf eine industrielle, funktions- und technologiegerechte, gleichzeitig gediegene und bescheidene dauerhafte Gestaltung von Alltagsgegenständen maßgeblich das ostdeutsche Produktdesign, nachwirkend bis in die späten Jahre der DDR. Die Ausstellung wird die konfliktreichen kulturpolitischen Verhältnisse und das Nebeneinander von modernen und weniger modernen Gestaltungstendenzen verdeutlichen.
Buchtitel, Layout: Grafisch, Berlin 2020. Abb.: Entwurfszeichnung Stapelkännchen von Albert Krause, Institut für industrielle Gestaltung, 1950; Signet des Institutes für industrielle Gestaltung.

Das Kooperationsprojekt wird vom Hauptstadtkulturfonds gefördert.

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VERSCHOBEN!!
DIE FRÜHEN JAHRE. MART STAM, DAS INSTITUT UND DIE SAMMLUNG INDUSTRIELLE GESTALTUNG
Eröffnung am 21. Januar 2021 im Werkbundarchiv – Museum der Dinge in Berlin

Ab 21. Januar 2021 zeigen wir in Kooperation mit dem Werkbundarchiv – Museum der Dinge die Ausstellung DIE FRÜHEN JAHRE. MART STAM, DAS INSTITUT UND DIE SAMMLUNG INDUSTRIELLE GESTALTUNG zur Aufbruchsphase der industriellen Gestaltungskultur in der DDR und insbesondere zur Arbeit Mart Stams für eine konsequente Modernisierung der Produktwelt und die institutionelle Förderung einer neuen Industriekultur. Um 1950 bestanden innerhalb einer durch Kriegsfolgen bedingten Mangelwirtschaft vielerlei Gestaltungsintentionen, Produktformen, Entwicklungsstadien nebeneinander. Die Klarheit der Ansätze Stams und seines Kreises steht erkennbar für sich. Das Institut für industrielle Gestaltung prägte in der kurzen Zeit seines Bestehens von 1950 bis 1952 mit seiner starken Ausrichtung auf eine industrielle, funktions- und technologiegerechte, gleichzeitig gediegene und bescheidene dauerhafte Gestaltung von Alltagsgegenständen maßgeblich das ostdeutsche Produktdesign, nachwirkend bis in die späten Jahre der DDR. Die Ausstellung wird die konfliktreichen kulturpolitischen Verhältnisse und das Nebeneinander von modernen und weniger modernen Gestaltungstendenzen verdeutlichen.
Abb.: Entwurfsarbeiten für keramische Erzeugnisse, entstanden zum überwiegenden Teil unter der Leitung von Mart Stam.
Foto: Franziska Adebahr.

Das Kooperationsprojekt wird vom Hauptstadtkulturfonds gefördert.

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