Prof. Christa Petroff-Bohne, Seminar mit Design-Studenten, 1983


„Mit dem Blick auf das Wesentliche“
Das Ziel der Ausbildung bestand in der Sensibilisierung der Studierenden für den phantasievollen und zugleich gestalterisch- kontrollierten Umgang mit Grafik, Plastik, Farbe, Material und Raum. Neben ihren Verpflichtungen an der Hochschule widmete sich Christa Petroff-Bohne über viele Jahre der gestalterischen Qualifizierung von Ingenieuren, die von der Kammer der Technik in besonderen Lehrgängen organisiert wurde.

Christa Petroff-Bohne beteiligte sich seit 1958 an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland. Sie publizierte vor allem in form+zweck, Fachzeitschrift für industrielle Formgestaltung und stellte einen Teil ihrer Lehrtätigkeit im Katalog „Mut zum Funktionalen“ Keramik aus Berlin-Weißensee vor, den das Deutsche Porzellanmuseum 1994 herausgab. Für die Designstudenten der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bildeten die im Grundlagenstudium erworbenen Erkenntnisse eine sprichwörtliche Datenbank und Inspirationsquelle im folgenden beruflichen Leben.

Es war naheliegend ehemalige Schüler von Christa Petroff-Bohne zur Beteiligung an der Ausstellung, die bereits in der Sammlung industrielle Gestaltung Berlin und im Deutschen Porzellanmuseum Hohenberg/Eger gezeigt wurde, einzuladen. Im Design Zentrum Thüringen wurden stellvertretend für die Thüringer Absolventen die Arbeiten von Jürgen Altenburg gezeigt.